Bikepacking Frankreich: Eine Sammlung der besten Fahrrad Bikepacking Touren durch Frankreich
Dieser Leitfaden zu Bikepacking Frankreich stellt die besten Bikepacking Frankreich Routen vor, zeigt praktische Tipps zur Planung und verlinkt zu Komoot-GPX/Track-Sammlungen, damit du sofort losfahren kannst.
Kompaktüberblick der Frankreich Bikepacking Touren:
| Bikepacking Tour | Location | Länge (km) | Höhendifferenz (m) | Roadbike geeignet |
|---|---|---|---|---|
| Bikepacking Tour:La Vélodyssée | Location:Atlantikküste (Roscoff → Hendaye) | Länge: ~ 1,300 km | Höhendifferenz: 6,500 | Roadbike geeignet:No — viele Abschnitte sind zwar auf Radwegen, aber es gibt unregelmäßige/stufige oder grobere Beläge |
| Bikepacking Tour:La Loire à Vélo | Location:Loire-Tal (Nevers / Cuffy → Atlantik) | Länge: bis ~900 km inkl. Varianten | Höhendifferenz: ~3.000 m | Roadbike geeignet:No — nicht überall asphaltiert |
| Bikepacking Tour:Véloscénie | Location:Paris → Mont‑Saint‑Michel | Länge: ~450 km | Höhendifferenz: ~2,500 m | Roadbike geeignet:No — teilw. sandig/kompakten Wegbelag und Abschnitte, die für Gravel empfohlen werden |
| Bikepacking Tour:ViaRhôna | Location:Genfer See → Mittelmeer (Rhônetal) | Länge: ~815 km | Höhendifferenz: ~1,600 m | Roadbike geeignet:No — nicht durchgängig asphaltiert bzw. einige provisorische Abschnitte |
| Bikepacking Tour:Route des Grandes Alpes | Location:Alpenquerung (Genfer See → Côte d'Azur) | Länge: ~700 km | Höhendifferenz: ~17,000–24,000 m (je Variante) | Roadbike geeignet:Yes — Route verläuft überwiegend über asphaltierte, befestigte Bergstraßen und Pässe |
| Bikepacking Tour:Canal des Deux Mers | Location:Atlantik → Mittelmeer (Bordeaux → Sète / Toulouse) | Länge: ~700 km (je Variante) | Höhendifferenz:~1,200 m | Roadbike geeignet:No — großer Teil auf grünen Wegen und Uferpfaden; es gibt Abschnitte mit rauerem oder unbefestigtem Belag |
| Bikepacking Tour:Canal du Midi | Location:Toulouse → Sète (Südfrankreich) | Länge: ~240–270 km | Höhendifferenz:— | Roadbike geeignet:No — teilw. Uferwege und towpath-Abschnitte können unbefestigt oder schottrig sein |
| Bikepacking Tour:Korsika (GT20) | Location:Korsika (Inselquerung / Küsten & Berge) | Länge: ~600 km (GT20 Komplettroute) | Höhendifferenz: ~9,500 m (GT20-Angabe) | Roadbike geeignet:Jaein — viele bergige Abschnitte und teils unbefestigte Wege; es gibt jedoch spezielle Rennrad-Varianten |
| Bikepacking Tour:La Scandibérique (EV3) | Location:Nordost → Südwest Frankreich (franz. Abschnitt EV3) | Länge: ~1,500–1,700 km (franz. Abschnitt, je Quelle) | Höhendifferenz:— | Roadbike geeignet:No — enthält Abschnitte in Entwicklung, Varianten mit unbefestigten Abschnitten und stellenweise stark befahrene Straßen |
| Bikepacking Tour:Vélomaritime (EV4) | Location:Nord- und Kanal-Küste (Roscoff → Dunkerque) | Länge: ~1,400–1,500 km (je Route) | Höhendifferenz:— | Roadbike geeignet:Jaein — zwar weitgehend vollständiger Radweg, aber nicht durchgängig ausschließlich glatter Asphalt |
La Vélodyssée — Fahrrad fahren an Frankreichs Atlantikküste (Bretagne bis Hendaye)
Wenn du auf der Suche nach einer entspannten, aber abwechslungsreichen Bikepacking-Route bist, dann solltest du dir La Vélodyssée unbedingt anschauen. Die Strecke führt dich über ca. 1.200 km entlang der französischen Atlantikküste – von Roscoff in der Bretagne bis runter nach Hendaye an der spanischen Grenze.
Du radelst durch charmante Fischerdörfer, vorbei an endlosen Sandstränden, durch Pinienwälder und entlang von Dünenlandschaften, die dir den Atem rauben. Wenn du Meerblick liebst, wirst du hier definitiv auf deine Kosten kommen.
Die Route ist größtenteils flach und gut ausgeschildert, was sie auch für Bikepacking-Einsteiger attraktiv macht. Du kannst sie mit dem Gravelbike, Tourenrad oder sogar mit dem voll beladenen Reiserad fahren – die Wege sind vielseitig genug.
Besonders cool: Du kommst an Orten wie La Rochelle, Arcachon oder Bordeaux vorbei, wo du nicht nur gut essen kannst, sondern auch kulturell einiges geboten bekommst. Austern schlürfen direkt am Hafen? Kein Problem!
Wenn du gerne flexibel reist, kannst du die Etappenlängen ganz nach deinem Tempo gestalten. Manche fahren gemütlich 40 km am Tag, andere ballern 100 km – alles geht.
Campingplätze, Gîtes und kleine Hotels findest du regelmäßig entlang der Strecke. Wildcampen ist zwar möglich, aber nicht überall erlaubt – also vorher checken!
Wind kann dein ständiger Begleiter sein, vor allem in der Bretagne. Also: Windjacke einpacken und nicht unterschätzen!
La Vélodyssée ist perfekt, wenn du Meer, Natur und französisches Lebensgefühl kombinieren willst. Du bekommst eine Route, die dich entschleunigt, inspiriert und mit jedem Kilometer ein bisschen mehr in den Flow bringt.
Also: Bike packen, Route planen und los geht’s – La Vélodyssée wartet auf dich!
Komoot / GPS Datei für die La Vélodyssée Bikepacking Tour :
- 9
- Landschaft
- 8
- Kultur
- 9
- Infrastruktur
- 5
- Schwierigkeit
- 9
- Bekanntheit
La Loire à Vélo — Bikepacking im Loire-Tal (Cuffy/Nevers bis Saint-Brevin-les-Pins)
Wenn du auf entspannte Bikepacking-Abenteuer stehst, bei denen du Kultur, Natur und gutes Essen kombinieren kannst, dann ist La Loire à Vélo genau dein Ding. Die Route startet in Cuffy bei Nevers und führt dich über rund 630 km bis zur Atlantikküste nach Saint-Brevin-les-Pins.
Du folgst dabei dem letzten wilden Fluss Frankreichs – der Loire – und radelst durch das Herz des UNESCO-Weltkulturerbes Loire-Tal. Die Strecke ist super ausgeschildert und größtenteils flach, also ideal für Einsteiger oder alle, die lieber genießen als schwitzen.
Unterwegs kommst du an echten Highlights vorbei: Schlösser wie Chambord, Amboise oder Villandry liegen direkt an der Route und sind perfekte Stopps für eine kleine Kulturpause. Auch Städte wie Orléans, Tours oder Nantes bieten dir jede Menge Flair und gute Cafés.
Die Wege sind meist asphaltiert oder gut befestigt, du kannst also mit dem Tourenrad, Gravelbike oder sogar mit dem E-Bike fahren. Wenn du gerne campst, findest du entlang der Strecke viele fahrradfreundliche Campingplätze, aber auch charmante Gîtes und Hotels.
Was du nicht unterschätzen solltest: Der Wind kann dir auf manchen Abschnitten ordentlich entgegenblasen – also Windjacke einpacken und nicht ärgern lassen. Dafür wirst du mit traumhaften Flusslandschaften, Weinbergen und Sonnenuntergängen belohnt.
Wenn du gerne regional isst, dann freu dich auf lokalen Wein, Käse und frisches Baguette – oft direkt vom Markt oder kleinen Produzenten. Die Loire à Vélo ist nicht nur eine Radroute, sondern ein echtes Lebensgefühl.
Also: Wenn du Lust hast, Frankreich von seiner entspannten Seite kennenzulernen, dann schnapp dir dein Rad und fahr los – die Loire wartet schon!
PS: Die Route ist Teil der EuroVelo 6 – du kannst also theoretisch bis zum Schwarzen Meer weiterfahren, wenn du nicht genug bekommst.
Komoot / GPS Datei für die Loire-Tal Bikepacking Tour :
- 8
- Landschaft
- 10
- Kultur
- 10
- Infrastruktur
- 4
- Schwierigkeit
- 9
- Bekanntheit
Véloscénie — Frankreichs Hauptstadt mit dem Fahrrad: Paris bis Mont Saint-Michel
Wenn du Lust auf eine Bikepacking-Tour hast, die Stadt, sanfte Hügel und dramatische Küstenlandschaft verbindet, dann ist die Véloscénie genau dein Ding; sie führt dich von Paris bis zum magischen Mont Saint‑Michel über ungefähr 450 km.
Du startest praktisch im Herzen von Paris, rollst durch das grüne Chevreuse‑Tal, vorbei an historischen Schlössern und landest in der ruhigen Hügellandschaft des Perche mit seinen Herrenhäusern und Alleen.
Weiter geht’s durch weites, typisches Normandie‑Bocage mit Hecken, kleinen Flusstälern und verträumten Dörfern, bis du schließlich die karge, salzige Luft der Küste und den Mont Saint‑Michel am Horizont siehst.
Die Strecke ist in großen Teilen sehr fahrradfreundlich: viele Voies Vertes und ruhige Landstraßen, gut markiert, mit einigen kurzen, knackigen Anstiegen — also ideal für Gravel-, Touren- oder E‑Bikes.
Technisch ist die Véloscénie moderat anspruchsvoll; du brauchst kein Mountainbike, aber robuste Reifen, Ersatzschläuche und eine solide Kettenpflege sind Gold wert.
Unterwegs findest du regelmäßig Campingplätze, Gîtes und kleine Hotels; in den Dörfern gibt es Boulangeries und Märkte, perfekt für improvisierte Picknicks und regionale Spezialitäten.
Highlights sind natürlich die Kathedrale von Chartres, die ruhigen Seen und Manoirs im Perche und schließlich der dramatische Anblick des Mont Saint‑Michel bei Flut.
Wenn du Kultur und Fotostopps liebst, plan lieber kürzere Etappen ein — wenn du vor allem Kilometer machen willst, sind 80–120 km/Tag aber machbar.
Wetter und Jahreszeit spielen eine große Rolle: Frühling bis Herbst sind ideal, im Hochsommer wird es touristisch und im Winter kann es kühl und matschig werden.
Mein Tipp: Reserviere Übernachtungen in der Hochsaison, nimm eine leichte Regenjacke mit und freu dich auf ruhige Landstraßen, die echte französische Gelassenheit ausstrahlen.
Kurz gesagt: Wenn du eine abwechslungsreiche Route suchst, die Kultur, Natur und dieses eine große Finale am Meer verbindet, dann pack dein Rad und fahr die Véloscénie — sie lohnt sich.
Komoot / GPS Datei für die Véloscénie Bikepacking Tour :
- 8
- Landschaft
- 9
- Kultur
- 8
- Infrastruktur
- 6
- Schwierigkeit
- 8
- Bekanntheit
ViaRhôna — Mit dem Fahrrad vom Genfer See bis zum französischen Mittelmeer
Du startest am Genfer See, folgst dem Rhône-Tal südwärts, passierst die Stadt Lyon und arbeitest dich durch Weinberge, Schluchten und fruchtbare Ebenen bis hinunter zur Küste — Landschaften wechseln von den Ausläufern der Alpen über die Ardèche-Gorges bis in die wilde Camargue und machen die Route besonders vielseitig.
Insgesamt kannst du rund 800 bis 900 Kilometer einplanen, je nachdem welche Varianten du fährst; viele Rider sprechen von etwa 815 km für die klassische Verbindung vom Léman bis ans Mittelmeer, verteilt auf sinnvolle Tagesetappen.
Die Wege sind eine Mischung aus schönen Flussradwegen, grünen Allee-Radstrecken und temporär noch provisorischen Abschnitten auf Nebenstraßen, deshalb solltest du mit wechselndem Belag und gelegentlichem Verkehr rechnen und dir GPX-Tracks zur Navigation herunterladen.
Für dich heißt das: pack ein Gravel- oder Tourenrad, nimm Ersatzschläuche, eine etwas robustere Bereifung und eine flexible Etappenplanung mit — manche Abschnitte sind flach und schnell, andere fordern mit kurzen Anstiegen und Wind deine Beine.
Unterwegs gibt es genug Orte zum Nachfüllen, gute Gastronomie (Lyon ist ein Muss) und lokale Produzenten, die perfekte Stops für ein Mittagspicknick oder ein entspanntes Abendessen bieten.
Campingplätze, kleine Hotels und Gîtes säumen viele Etappen, aber wenn du gerne wild zelten willst, plan das sorgfältig und respektiere lokale Regeln und Naturzonen.
Die ViaRhôna funktioniert für dich sowohl als sportliche Durchfahrt in wenigen Tagen als auch als entspannte Woche-nach-Woche-Erfahrung mit Kultur- und Weinpausen — ideal, wenn du gern variierst.
Wenn du fotografieren oder schwimmen willst, findest du immer wieder Seitenarme, Badestellen und Aussichtspunkte, die sich perfekt für längere Pausen eignen.
Mein Tipp: nimm ein leichtes Tageszelt, eine robuste Lenkertasche für schnellen Zugriff und plane Puffer für Wetter oder Reparaturen ein — so bleibt die Fahrt entspannt und selbst unvorhergesehene Überraschungen werden handhabbar.
Kurz gesagt: Wenn du ein Bikepacking-Erlebnis suchst, das Natur, Kultur und viel Abwechslung bietet, dann setz die ViaRhôna auf deine Liste und fahr sie Stück für Stück oder am Stück — beides macht Spaß.
Komoot / GPS Datei für die ViaRhôna Bikepacking Tour :
- 8
- Landschaft
- 8
- Kultur
- 8
- Infrastruktur
- 6
- Schwierigkeit
- 8
- Bekanntheit
Route des Grandes Alpes — Französische Alpenquerung mit dem Fahrrad
Wenn du auf echte Hochgebirgs-Action stehst und Bergpässe lieber in Serie als in Einzelportionen sammelst, dann ist die Route des Grandes Alpes genau dein Trip; die klassische Strecke führt von Thonon/Genfer See bis an die Côte d’Azur und ist ein Mythos unter Alpenquerungen.
Du kannst die Route auf unterschiedlich langen Varianten fahren, die Originalstrecke umfasst grob 685 km und führt über mehr als zwanzig Pässe — das bedeutet ständige Auf und Ab, lange Anstiege und atemberaubende Abfahrten.
Offiziell ist die Route gut beschrieben und beworben, es gibt eine Website mit Karten, Höhenprofilen und praktischen Infos zu Unterkünften und Streckenabschnitten, die dir die Planung deutlich erleichtert.
Was dich erwartet sind ikonische Pässe wie der Col de l’Iseran, Col du Galibier, Col d’Izoard oder Cormet de Roselend, jede Auffahrt ist eine kleine Expedition mit wechselnden Landschaften von Gletschern über Hochalmen bis zu kargen Felsflanken.
Physisch ist die Tour anspruchsvoll: in Summe sammelst du schnell viele Tausend Höhenmeter, warme Tage am Fuß der Berge wechseln mit kühleren, windigen Bedingungen in den hohen Pässen — pack entsprechend technisch und witterungsfestes Zeug ein.
Für Bikepacking heißt das konkret: robuste Reifen, eine kompakte Werkstatt, genug Ersatzkabel und -schläuche und ein Setup, das Steigungen gut verkraftet; ein leichtes Gepäck und eine gut abgestufte Kassette machen dir das Leben leichter.
Die Straßen sind überwiegend asphaltiert, oft schmal und kurvenreich, mit Abschnitten, die im Sommer stark von Auto- und Motorradverkehr frequentiert werden — fahr vorausschauend und genieße die Abfahrten bewusst.
Übernachtungsmöglichkeiten reichen von kleinen Berghotels über Almhütten bis zu Campingplätzen in den Tälern; in der Hochsaison solltest du vor allem in den bekannten Orten reservieren.
Wenn du gern fotografierst oder Landschaften in dich aufsaugst, wirst du nonstop belohnt: Pässe, Seen, steile Kehren und Panoramen, die nach jeder Kurve anders wirken.
Die Route lässt sich sportlich in einer Woche fahren oder entspannt in zwei bis drei Wochen, je nachdem, wie viele Pässe du pro Tag nehmen willst und wie viel Zeit du für Abstecher und Erholung einplanst.
Mein Tipp: plane Puffer für Schlechtwettertage ein, informiere dich über Straßensperrungen auf den hohen Pässen und freu dich auf ein echtes Alpenabenteuer, das dich körperlich fordert und optisch überhäuft.
Komoot / GPS Datei für die Route des Grandes Alpes Bikepacking Tour :
oder:- 10
- Landschaft
- 7
- Kultur
- 6
- Infrastruktur
- 10
- Schwierigkeit
- 8
- Bekanntheit
Canal des Deux Mers — Atlantik nach Mittelmeer (Bordeaux → Sète)
Wenn du Lust auf eine entspannte, sehr französische Bikepacking-Tour hast, bei der langsames Reisen, Kanäle, Wein und ländliche Idylle im Vordergrund stehen, dann ist die Route des Canal des Deux Mers genau dein Ding; sie verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer und lässt dich das südwestliche Frankreich in aller Ruhe erleben.
Die klassische Verbindung wird häufig mit rund 750 km angegeben, je nachdem welche Varianten und Ortsdurchfahrten du wählst — das heißt: genug Strecke für eine solide Woche bis zehn Tage gemütliches Pedalen oder länger, wenn du viel stoppst.
Start- und Zielregionen variieren etwas, oft beginnt man an der Gironde/Bordeaux‑Region bzw. Royan und arbeitet sich entlang des Garonne‑Kanals und des Canal du Midi bis nach Sète an der Mittelmeerküste vor.
Was die Route so angenehm macht, sind lange Abschnitte auf grünen Voies Vertes, gut ausgebauten Uferwegen und ruhigen Nebenstraßen, oft mit wenig Verkehr — perfekt für voll beladenes Bikepacking oder Familien mit Gepäck.
Die Landschaft wechselt von Fluss‑ und Estuarbereichen bei Bordeaux über fruchtbare Ebenen und Weinlandschaften bis hin zu den piniengesäumten Abschnitten und dem mediterranen Flair nahe Sète, das dir das Gefühl gibt, in mehreren Welten unterwegs zu sein.
Technisch brauchst du kein Hardcore‑Gravel‑Setup: ein stabiles Touren‑ oder Gravelrad ist ideal, robuste Reifen und ein kleiner Werkzeugsatz sind aber Pflicht, denn an manchen Kanalabschnitten kann der Untergrund variieren.
Unterkünfte und Infrastruktur sind entlang der Hauptabschnitte gut: kleine Hotels, Gîtes, Campingplätze und zahlreiche Haltes nautiques mit Picknickplätzen und kleinen Cafés laden zum Ausruhen ein.
Essen und Trinken sind ein echtes Plus — lokale Märkte, Weingüter und Bistrots bieten perfekte Stops für regionale Spezialitäten; plane also genug Zeit für Einkehrpausen ein.
Wenn du Ruhe suchst, fahr früh los und meide die heiße Mittagszeit in touristischen Abschnitten; wenn du Geselligkeit suchst, sind die Uferpromenaden bei Dörfern und Schleusen ideale Treffpunkte für einen Plausch mit anderen Radlern.
Mein Tipp: nimm eine Mischung aus festen Etappenplänen und spontanen Pausen — so kannst du Kilometer machen, aber auch die kleinen Schleusen‑Atmosphären, den Wein und die Sonnenuntergänge richtig aufsaugen.
Kurz gesagt: Wenn du gemütliches, kanalgeführtes Bikepacking mit viel Kultur, gutem Essen und entspannter Landschaft suchst, dann setz die Canal des Deux Mers‑Route auf deine Liste und fahr sie in deinem Tempo.
Komoot / GPS Datei für die Canal des Deux Mers Bikepacking Tour :
- 7
- Landschaft
- 7
- Kultur
- 8
- Infrastruktur
- 4
- Schwierigkeit
- 7
- Bekanntheit
Canal du Midi / Voie Verte — Toulouse bis Sète
Wenn du auf gemütliches Bikepacking stehst, bei dem die Tageskilometer entspannt sind und die Atmosphäre wichtiger als die Pure-Power-Performance, dann ist die Strecke von Toulouse bis Sète entlang des Canal du Midi genau dein Ding; die klassische Verbindung führt direkt vom „Pink City“ Toulouse bis zur Mittelmeerküste bei Sète.
Die Distanz lässt sich in verschiedenen Varianten fahren, viele Anbieter und Erfahrungsberichte planen die Tour als 4–8 tägiges Erlebnis, je nachdem wie viel du sehen und einkehren willst.
Du pedalierst meist auf der Voie Verte oder den ehemaligen Treidelpfaden neben dem Kanal, vorbei an schattigen Planéenbäumen, Schleusenhäuschen und kleinen Häfen — das Tempo ist langsam, die Fotostopps zahlreich und die Stimmung entspannt.
Technisch ist das ideal für Tourenräder, Gravelbikes oder E‑Bikes; harte Gravel‑Passagen gibt es kaum, dafür kann der Untergrund an manchen Stellen kiesig oder leicht uneben sein, also nimm robuste Reifen und ein paar Ersatzteile mit.
Unterwegs erwarten dich winzige Dörfer, Villen des 17. Jahrhunderts, Weinberge des Languedoc und kulinarische Haltepunkte wie Castelnaudary oder Béziers, perfekt für lange Mittags‑ oder Abendpausen.
Die Schleusen und Hängebrücken liefern immer wieder hübsche Motive, und an manchen Orten reiht sich ein kleines Café ans nächste — ideal, wenn du gerne regionale Küche testest und Pausen in der Sonne magst.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es reichlich: Campingplätze, kleine Hotels und Chambre d’hôtes sind entlang der Route gut verteilt, sodass du flexibel bleibst und nicht jede Etappe vorplanen musst.
Für dein Packleben heißt das: leichtes Gepäck, eine funktionale Lenkertasche für Snacks und Kamera, und genügend Ladeoptionen für Handy oder Licht—so bleibst du mobil und entspannt.
Wenn du im Sommer fährst, starte früh und vermeide mittägliche Hitze; im Frühling und Herbst sind die Temperaturen ideal und die Planéen geben angenehmen Schatten.
Mein Tipp: nimm dir Zeit für die Schleusenwarte, probier Cassoulet in Castelnaudary und gönn dir am Ende in Sète einen Spaziergang am Étang de Thau — das rundet die Tour perfekt ab.
Komoot / GPS Datei für die Canal du Midi Bikepacking Tour :
- 7
- Landschaft
- 8
- Kultur
- 9
- Infrastruktur
- 3
- Schwierigkeit
- 7
- Bekanntheit
Korsika — Bikepacking auf der französischen Urlaubsinsel: Küsten- und Transversalen
Wenn du auf raues Meer, schroffe Berge und eine ordentliche Portion Abenteuer stehst, dann ist die GT20 auf Korsika genau dein Ding; die Grande Traversée führt dich quer über die Insel von Bastia oder Cap Corse bis nach Bonifacio und kombiniert Küstenabschnitte mit anspruchsvollen Transversalen durch das Herz der Insel.
Die Route ist ziemlich vielseitig: du wechselst im Tagesverlauf zwischen Meeresblicken, gewundenen Küstenstraßen, engen Bergpässen und einsamen Bergdörfern — das macht jeden Tag zu einer kleinen Entdeckungsreise.
Mit gut 550–600 Kilometern und mehreren Tausend Höhenmetern ist die GT20 physisch fordernd, also bring Kondition und eine taugliche Übersetzung mit, wenn du nicht ständig schieben willst.
Technisch brauchst du ein robustes Setup: ein Gravel- oder Tourenrad mit stabilen Reifen, eine kompakte Werkzeugausstattung und Ersatzteile sind hier mehr als nur Nice-to-have.
Die Straßen sind überwiegend asphaltiert, aber viele Varianten führen über weniger gepflegte Nebenwege und Schotterpisten — fahrbereit heißt hier vorbereitet sein.
Unterkunft findest du in den größeren Orten, in Bergdörfern sind die Optionen spärlicher, deswegen plane Etappen so, dass du am Abend nicht in die absolute Wildnis fällst, außer du bist explizit fürs Wildcampen ausgerüstet.
Kulinarisch belohnt dich Korsika mit rustikaler Küche: Käse, Wild, Kastanienprodukte und frischer Fisch an der Küste — nimm dir Zeit für lokale Märkte und kleine Restaurants.
Die Landschaften sind unglaublich fotogen: von zerklüfteten Klippen über Kiefernwälder bis zu hochalpinen Pässen, und jeder Höhenmeter bringt neue Perspektiven.
Wenn du alleine unterwegs bist, genießt du viel Ruhe und Raum für dich; in der Hauptsaison triffst du unterwegs auf andere Bikepacker und E‑Biker, die viele Abschnitte ebenfalls schätzen.
Mein Tipp: plane Puffer für Wetterumschwünge ein, denn in den Bergen kann es schnell kühler oder nass werden, selbst an sonnigen Küstentagen.
Für dich als Bikepacker heißt das: leichteres Gepäck, aber clever verteilt, damit du steile Rampen und lange Anstiege nicht bereust.
Kurz gesagt: Wenn du wilde Natur, technische Abwechslung und eine Insel willst, die sich nicht verstellen muss, dann fahr die GT20 — sie ist rau, echt und bleibt dir lange im Kopf.
Komoot / GPS Datei für die Korsika Bikepacking Tour :
- 10
- Landschaft
- 7
- Kultur
- 5
- Infrastruktur
- 9
- Schwierigkeit
- 7
- Bekanntheit
Vélomaritime — Nord- und Kanal-Küste (Roscoff bis Dunkirk)
Wenn du auf endlose Meerblicke, steile Kreideklippen und eine abwechslungsreiche Küstenlinie stehst, dann ist die Vélomaritime genau die Route für dich; sie folgt der Küste und verbindet kleine Fischerorte, historische Strände und weite Sandbuchten zu einem langen, maritimen Erlebnis.
Die Fahrt ist ideal, wenn du gern langsame Etappen mit vielen Fotostopps und gemütlichen Pausen kombinierst — die Route bietet immer wieder Plätze zum Baden, Cafés an der Promenade und Aussichtspunkte, die zum Verweilen einladen.
Technisch ist die Vélomaritime ziemlich anfängerfreundlich: viele Abschnitte führen über Voies Vertes, befestigte Uferwege und ruhige Nebenstraßen, trotzdem solltest du mit wechselndem Untergrund und gelegentlichen Küstenwinden rechnen.
Für dich heißt das: ein stabiles Touren‑ oder Gravelrad, robuste Reifen und eine gute Windjacke sind die beste Grundausrüstung; leichtes Gepäck macht das Handling bei Wind deutlich angenehmer.
Unterkunftstechnisch bist du flexibel — von Campingplätzen über kleine Familienhotels bis zu charmanten Gästehäusern ist alles möglich, und in vielen Orten findest du Versorgungsmöglichkeiten direkt an der Strecke.
Wenn du Geschichte und Kultur magst, baut die Route viele lohnende Haltepunkte ein: historische Seebäder, Landungsstrände und kleine Museen laden zu kurzen kulturellen Umwegen ein.
Die Vélomaritime funktioniert für Kurztrips ebenso gut wie für längere Touren; du kannst einzelne Küstenabschnitte als Wochenende machen oder dir mehrere Wochen Zeit nehmen und jeden Hafenort ausgiebig genießen.
Mein Tipp: fahre früh am Morgen entlang der Küste, dann ist die Luft klar, die Strände sind leer und die Fotolichtstimmung unschlagbar — außerdem sparst du dir häufig den stärksten Seitenwind des Tages.
Verpflegung ist meistens gut organisiert, aber auf ruhigeren Abschnitten solltest du Snacks und Wasser dabei haben, denn nicht jede kleine Bucht hat ein Café.
Wenn du gern Kontakte knüpfst, such dir Campingplätze oder Hafenpromenaden als Abendziele — dort trifft man andere Reisende und tauscht Routentipps aus.
Pack außerdem eine kleine Reparaturausrüstung und Ersatzteile ein; kilometerlange Küstenabschnitte ohne Fahrradladen sind nicht ungewöhnlich, und eine Panne kann sonst lang dauern.
Kurz gesagt: Wenn du Meer, entspannte Küstenkilometer und eine Route mit viel Abwechslung suchst, dann ist die Vélomaritime ein echter Volltreffer — fahr sie langsam, genieß die Pausen und lass die Küste auf dich wirken.
Komoot / GPS Datei für die Vélomaritime Bikepacking Tour :
- 8
- Landschaft
- 7
- Kultur
- 7
- Infrastruktur
- 5
- Schwierigkeit
- 6
- Bekanntheit
Vergleich: Faktoren auf einen Blick
| Name | Landschaft | Kultur | Infrastruktur | Schwierigkeit | Bekanntheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Name:La Vélodyssée | Landschaft:9 | Kultur:8 | Infrastruktur:9 | Schwierigkeit:5 | Bekanntheit:9 |
| Name:La Loire à Vélo | Landschaft:8 | Kultur:10 | Infrastruktur:10 | Schwierigkeit:4 | Bekanntheit:9 |
| Name:Véloscénie | Landschaft:8 | Kultur:9 | Infrastruktur:8 | Schwierigkeit:6 | Bekanntheit:8 |
| Name:ViaRhôna | Landschaft:8 | Kultur:8 | Infrastruktur:8 | Schwierigkeit:6 | Bekanntheit:8 |
| Name:Route des Grandes Alpes | Landschaft:10 | Kultur:7 | Infrastruktur:6 | Schwierigkeit:10 | Bekanntheit:8 |
| Name:Canal des Deux Mers | Landschaft:7 | Kultur:7 | Infrastruktur:8 | Schwierigkeit:4 | Bekanntheit:7 |
| Name:Canal du Midi | Landschaft:7 | Kultur:8 | Infrastruktur:9 | Schwierigkeit:3 | Bekanntheit:7 |
| Name:Korsika | Landschaft:10 | Kultur:7 | Infrastruktur:5 | Schwierigkeit:9 | Bekanntheit:7 |
| Name:La Scandibérique (EV3) | Landschaft:7 | Kultur:8 | Infrastruktur:6 | Schwierigkeit:6 | Bekanntheit:6 |
| Name:Vélomaritime (EV4) | Landschaft:8 | Kultur:7 | Infrastruktur:7 | Schwierigkeit:5 | Bekanntheit:6 |